Raumakustik

Akustik verbessern ohne sichtbare Elemente

Schallabsorber müssen nicht aussehen wie Technik. Die eleganteste Akustiklösung ist die, die niemand sieht – weil die Fläche selbst absorbiert.

Das Problem mit sichtbaren Absorbern

Paneele, Deckensegel und Absorber-Bilder funktionieren – aber sie fügen der Architektur ein Element hinzu, das dort gestalterisch nie vorgesehen war. In hochwertigen Innenräumen wirkt das schnell wie ein Kompromiss.

Die Fläche selbst absorbieren lassen

Akustikputz kehrt das Prinzip um: Auf einem absorbierenden Träger entsteht eine fugenlose, feinporige Oberfläche, die aussieht wie eine erstklassig verputzte Decke – und den Schall schluckt statt ihn zurückzuwerfen. Fugenlose Akustikdecken funktionieren vollflächig nach demselben Gedanken: Ruhe als Eigenschaft der Fläche, nicht als Anbauteil.

Wo sich das lohnt

Überall dort, wo viel gesprochen und gelebt wird und harte Flächen dominieren: Wohnzimmer und offene Wohnküchen, Essbereiche, hohe Flure und Galerien – und selbstverständlich in Schwimmhallen, wo Wasser und Glas den Hall vervielfachen.

Früh planen, später genießen

Im Neubau wird die Akustikfläche von Anfang an mitgedacht; in der Sanierung lässt sie sich nachrüsten. Wichtig ist die frühe Planung von Aufbauhöhe, Licht und Anschlüssen – damit das Ergebnis so selbstverständlich wirkt, als wäre es immer da gewesen.

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