Mikrozement & Designoberflächen

Fugenlose Oberflächen im Neubau und in der Sanierung

Fugenlose Flächen funktionieren in beiden Welten – aber sie werden unterschiedlich geplant. Im Neubau entscheidet die frühe Planung, in der Sanierung die Kunst, auf Bestand zu bauen.

Im Neubau: früh mitdenken

Der Neubau bietet perfekte Voraussetzungen – wenn die fugenlose Fläche von Anfang an im Plan steht: Aufbauhöhen von Boden und Dusche, Übergänge zu anderen Materialien, Duschrinnen und Sockeldetails. Auch die Bewegungsfugen des Baukörpers wollen respektiert werden – eine fugenlose Optik heißt nicht, die Physik des Gebäudes zu ignorieren, sondern sie unsichtbar zu lösen.

In der Sanierung: die größte Stärke

Hier spielt Mikrozement seinen entscheidenden Vorteil aus: Mit nur zwei bis drei Millimetern Aufbau entstehen fugenlose Bäder, Böden und Wände direkt auf tragfähigem Bestand – auf alten Fliesen, Estrich oder Putz. Kein Abriss, kein Schuttcontainer, deutlich kürzere Bauzeit. Gerade in bewohnten Häusern ist das oft der Unterschied zwischen „irgendwann“ und „jetzt“.

Was in beiden Fällen gilt

Die Fläche ist nur so gut wie ihr System: Untergrundvorbereitung, Abdichtung in Nassbereichen, Armierung wo nötig, Versiegelung nach Nutzung. Deshalb beginnt bei uns jedes Projekt mit dem Blick auf den Bestand – nicht mit dem Farbton.

Unsere Empfehlung

Im Neubau: fugenlose Flächen in der Ausbauplanung verankern, bevor Estrich und Abdichtung vergeben sind. In der Sanierung: Bestand prüfen lassen – häufig ist mehr möglich, als Sie denken.

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