Mikrozement & Designoberflächen
Pflege von Mikrozement
Die gute Nachricht zuerst: Mikrozement ist pflegeleichter als viele denken – weil es keine Fugen gibt. Ein paar Grundregeln genügen.
Die Alltagspflege
pH-neutrale Reiniger, weiches Tuch oder Wischmopp, fertig. Auf mineralischen Flächen haben aggressive Säuren – etwa Essig- oder Kalklöser – und Scheuermittel nichts verloren: Sie greifen nicht den Mikrozement zuerst an, sondern seine Versiegelung.
Was die Fläche zusätzlich schützt
Filzgleiter unter Möbeln, stehende Nässe im Bad gelegentlich abziehen, in der Küche Schneidebrett und Untersetzer verwenden. Kleine Gebrauchsspuren, die mit den Jahren entstehen, gehören zur Patina einer handgespachtelten Fläche – sie erzählen von Nutzung, nicht von Verschleiß.
Langfristig: die Versiegelung
Die Versiegelung ist die Verschleißschicht des Systems. Je nach Beanspruchung lässt sie sich nach Jahren auffrischen – deutlich einfacher, als eine Fläche neu aufzubauen. Bei tieferen Beschädigungen kann ein Fachbetrieb partiell nacharbeiten, ohne dass die gesamte Fläche erneuert werden muss.

